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ESXi Systemprotokoll Fehler

Problem:
Folgende Meldung ist im vSphere Client zu sehen
"Systemprotokolle auf dem Host "hostname" werden auf einem nicht beständigen Speicher gespeichert"

Lösung:
Unter

Konfiguration --> Erweiterte Einstellungen --> ScratchConfig

kann der Pfad für die Logs angegeben werden.
Diese liegen im Standard in einem Verzeichnis namens „.locker“ auf einem Device

Ich hatte zu Beginn keine Devices, daher konnte ESXi keinen nicht-volatilen Speicher dafür vergeben. Sind nur Logs, eigentlich auch nicht schlimm. Nur die Meldung nervt doch etwas ^^

ESXi auf Dell R210

Problem:
Ich habe einen Dell PowerEdge R210 und möchte ESXi in Betrieb nehmen. ESXi bootet, aber die interenen Festplatten sind nicht verfügbar bzw. es wird ein Fehler geworfen

Lösung:
Der Software RAID Controller S 100 PERC wird nicht von ESXi unterstützt. Es muss mindestens ein H 200 PERC sein.
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=de_DE&cmd=displayKC&externalId=2007900


Dell produces two classes of PERC (PowerEdge RAID Controller) in their servers from the 11th Generation upwards.One range of models is Hardware RAID and the other range of models is Software RAID. The Software RAID Controllers are not supported for use with any version of ESX/ESXi.

http://partnerweb.vmware.com/comp_guide2/detail.php?deviceCategory=io&productid=12518&vcl=true

Kernelparameter beim Einsatz als VMGast

Nachdem man ein Linux in eine VM installiert hat und die VMWare Tools im Einsatz sind, sollte man sich noch einen Moment den Kerneloptionen widmen.
Dazu untersucht man das Kernelbootlog, welches mit „dmesg“ eingesehen werden kann.

Die verfügbaren Parameter sind in der Dokumentation des Kernels zu finden. Die Dokumentation kann via

apt-get install linux-doc

installiert werden.

Natürlich kann man die Parameter auch Online einsehen, zB unter http://www.mjmwired.net/kernel/Documentation/kernel-parameters.txt

Für den Einsatz im ESX habe ich folgende Parameter gesetzt:

clocksource=hpet
elevator=noop
erst_disable
hest_disable
enable_mtrr_cleanup

Ich habe im Netz eine Zusammenfassung gefunden und mir dort die „elevator“ Option abgeschaut. Auch sonst finden sich einige brauchbare Infos dort.
http://lonesysadmin.net/linux-virtual-machine-tuning-guide/

vmkfstools ESXi 5.1 – Manual


OPTIONS FOR FILE SYSTEMS:

vmkfstools -C --createfs [vmfs3|vmfs5]
-b --blocksize #[mMkK]
-S --setfsname fsName
-Z --spanfs span-partition
-G --growfs grown-partition
deviceName

-P --queryfs -h --humanreadable
-T --upgradevmfs
vmfsPath

OPTIONS FOR VIRTUAL DISKS:

vmkfstools -c --createvirtualdisk #[gGmMkK]
-d --diskformat [zeroedthick|
thin|
eagerzeroedthick]
-a --adaptertype [buslogic|lsilogic|ide|
lsisas|pvscsi]
-w --writezeros
-j --inflatedisk
-k --eagerzero
-K --punchzero
-U --deletevirtualdisk
-E --renamevirtualdisk srcDisk
-i --clonevirtualdisk srcDisk
-d --diskformat [zeroedthick|
thin|
eagerzeroedthick|
rdm:|rdmp:|
2gbsparse]
-X --extendvirtualdisk #[gGmMkK]
[-d --diskformat eagerzeroedthick]
-M --migratevirtualdisk
-r --createrdm /vmfs/devices/disks/...
-q --queryrdm
-z --createrdmpassthru /vmfs/devices/disks/...
-v --verbose #
-g --geometry
-x --fix [check|repair]
-e --chainConsistent
vmfsPath

OPTIONS FOR DEVICES:

-L --lock [reserve|release|lunreset|targetreset|busreset|readkeys|readresv] /vmfs/devices/disks/...
-B --breaklock /vmfs/devices/disks/...

vmkfstools -H --help

DD Image Converter – VBoxManage

Problem:
Ich habe physikalische Rechner, welche ich endlich Virtualisieren möchte ^^

Lösung:
Ich boote die Server mit RIP (Rescue Is Possible) und mounte mit sshfs mein Arbeitstier.
Via „mount“ überprüfe ich das Verzeichnis. Gemountet? Gut! Könnte genauso eine externe Festplatte sein…
Nun wird mit dd ein Image der kompletten Platte (incl. MBR usw) in das gemountete Verzeichnis gespielt.


cd /mnt/zielordner
dd if=/dev/sda of=image-vom-server.dd

Der Copyjob sollte, ganz nach Größe der Quellfestplatte, eine Weile dauern. 20 GB dauern ca. ne Stunde über mein kleines 100mbit Testnetzwerk. Vllt wäre mal n 1000mbit Upgrade nötig, aber das steht auf nem anderen Blatt.

Ist der Copyjob mit „dd“ erledigt, dann ab zum Zielrechner.

Hier ist dd2vmdk kompiliert und installiert, wie ich es in diesem Artikel schon kurz beschrieben habe. Leider bricht das Programm beim Aufruf mit einem Speicherfehler ab.

dd2vmdk[3253]: segfault at 0 ip 00007fdaa5d5ce34 sp 00007fff99b574f0 error 4 in libc-2.13.so[7fdaa5cf5000+17d000]

Das ist aber nicht weiter tragisch, ich möchte das Image eh zuerst mal in Virtualbox testen. Und genau dieses ist installiert und bringt den Befehl „VBoxManage“ mit.

VBoxManage help

zeigt, was das Programm alles drauf hat. Aber ich schweife ab…

Ich beweg mich also in das Verzeichnis mit dem dd Image und habe mindestens nochmal soviel Platz wie das DD Image groß ist. Dann nutze ich eine der „VBoxManage“ Optionen.

VBoxManage convertfromraw image-vom-server.dd image-vom-server.dd.vdi

Im Anschluss ist das Image fertig und kann direkt gebootet werden. Linux eben.