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Dell R210 & OMSA 7.1 Live Disc

Problem:
Ich habe einen Dell R210 und möchte diesen mit der Dell OMSA Live CD booten. Das booten klappt, doch die Weboberfläche findet das System nicht. Ein check auf der Konsole bringt folgendes zu Tage

[root@omsa71 omsauser]# srvadmin-services.sh restart
DSM SA Shared Services is already stopped
Shutting down DSM SA Connection Service: [ OK ]

Stopping Systems Management Data Engine:
Stopping dsm_sa_snmpd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_eventmgrd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_datamgrd: Not started [FAILED]
Stopping Systems Management Device Drivers:
Stopping dell_rbu: [ OK ]
Starting Systems Management Device Drivers:
Starting dell_rbu: [ OK ]
Starting ipmi driver: Already started [ OK ]
Starting Systems Management Data Engine:
Failed to start because system is not supported
dsm_om_shrsvc: DSM SA Shared Services cannot start on an unsupported system. See the Dell Systems Software Support Matrix for a list of supported systems.
Starting DSM SA Connection Service: [ OK ]



[root@omsa71 omsauser]# omreport storage controller
No controllers found

Was tun?

Lösung:
Den entscheidenden Tip habe ich hier gefunden – http://permalink.gmane.org/gmane.linux.hardware.dell.poweredge/43114

Ich editiere die Datei CheckSystemType und ändere die Zeile 83 etwas ab

vi /opt/dell/srvadmin/sbin/CheckSystemType

aus

"$SMBIOS_UTIL" | grep "OEM String 1" | awk -F":" '{print $2}' | grep -qi "Dell"

wird

"$SMBIOS_UTIL" | grep "Vendor" | awk -F":" '{print $2}' | grep -qi "Dell"

Nun kann der Service erneut gestartet werden und zeigt erfreuliches

[root@omsa71 omsauser]# srvadmin-services.sh restart
DSM SA Shared Services is already stopped
Shutting down DSM SA Connection Service: [ OK ]

Stopping Systems Management Data Engine:
Stopping dsm_sa_snmpd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_eventmgrd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_datamgrd: Not started [FAILED]
Stopping Systems Management Device Drivers:
Stopping dell_rbu: [ OK ]
Starting Systems Management Device Drivers:
Starting dell_rbu: [ OK ]
Starting ipmi driver: Already started [ OK ]
Starting Systems Management Data Engine:
Starting dsm_sa_datamgrd: [ OK ]
Starting dsm_sa_eventmgrd: [ OK ]
Starting dsm_sa_snmpd: [ OK ]
Starting DSM SA Shared Services: [ OK ]

Starting DSM SA Connection Service: [ OK ]

Jetzt lässt sich auch der Controller abfragen

[root@omsa71 omsauser]# omreport storage controller
Controller PERC H200 Adapter (Slot 1)

Controllers
ID : 0
Status : Ok
Name : PERC H200 Adapter
Slot ID : PCI Slot 1
State : Ready
Firmware Version : 07.03.05.00
Minimum Required Firmware Version : Not Applicable
Driver Version : 09.101.00.00
Minimum Required Driver Version : Not Applicable
Storport Driver Version : Not Applicable
Minimum Required Storport Driver Version : Not Applicable
Number of Connectors : 2
Rebuild Rate : Not Applicable
BGI Rate : Not Applicable
Check Consistency Rate : Not Applicable
Reconstruct Rate : Not Applicable
Alarm State : Not Applicable
Cluster Mode : Not Applicable
SCSI Initiator ID : Not Applicable
Cache Memory Size : Not Applicable
Patrol Read Mode : Not Applicable
Patrol Read State : Not Applicable
Patrol Read Rate : Not Applicable
Patrol Read Iterations : Not Applicable
Abort Check Consistency on Error : Not Applicable
Allow Revertible Hot Spare and Replace Member : Not Applicable
Load Balance : Not Applicable
Auto Replace Member on Predictive Failure : Not Applicable
Redundant Path view : Not Applicable
CacheCade Capable : Not Applicable
Persistent Hot Spare : Not Applicable
Encryption Capable : Not Applicable
Encryption Key Present : Not Applicable
Encryption Mode : Not Applicable
Preserved Cache : No

Nice burst! Damit funktioniert nun auch das Webinterface!

ESXi 5.1 für IBM Server

IBM selbst bietet ESXi Images mit Modulen zur Hardwareüberwachung usw. an. Die Installationsmedien sind hier zu beziehen
http://www-03.ibm.com/systems/x/os/vmware/esxi/index.html

Alternativ kann auch ein Supportpack bei IBM bezogen werden. Gültiger Login vorrausgesetzt.

http://www-933.ibm.com/support/fixcentral/systemx/selectFix?product=ibm%2Fsystemx%2F7378&fixids=ibm_sw_hyper_provbundv1_vmwaresx51_32-64&source=dbluesearch&function=fixId&parent=System%20×3400%20M3

Installation auch wieder mit

esxcli software vib install -d /pfad/zum/file.zip

Rebooten und checken!

VirtualBox Gasttools für Debian/Linux

Problem:
Nach der Installation von Debian unter VirtualBox oder anderen Virtualisierungen sollen die Virtual Tools für die Integration in die Host-GUI u.a. installiert werden.

Achtung: Die folgenden Steps sind für das Gastsystem bestimmt. Bitte nicht am Host versuchen! 😉

Lösung:
Zuerst muss mal das „build-essential“ und „dkms“ Paket mit Abhängigkeiten installiert werden

apt-get install build-essential dkms

Dann bindet man über das VBox Fenster die Gasterweiterung ein (Tastenshorty: Hosttaste+D)
Am besten nutzt man udisk und mountet die Erweiterungen im OS.

Ich kopiere die Installation nach /usr/src und starte sie dort.

cp /media/cdrom/VBoxLinuxAdditions.sh /usr/src
cd /usr/src
sh VBoxLinuxAdditions.sh

Die Installation der Kernelmodule wird nun konform über DKMS verwaltet.

Im Anschluss den Host neustarten und prüfen, ob die Module geladen wurden.

Debian Installation – Compaq Presario CQ60-120EG

Dieser Beitrag soll als Installationsprotokoll gelten. Ich beschreibe Stichpunktartig die nötigen Schritte.

1. Installation

Der Installer tut, was er tun muss. Als Installationsmedium liegt eine volle CD, 64bit vor weil das Laptop nicht am Netzwerk angeschlossen ist. Ich verwende die manuelle Partitionierung und lege swap und root als ext4 an. In root befindet sich somit alles und das ist gut so! vorerst keine spielereien wie LVM oder Crypt. =) Das Grundsystem wird installiert und bei der Auswahl der Dienste begnüge ich mich mich mit der Minimalen Standardinstallation (Systemwerkzeuge) um Overhead zu vermeiden. Grub wird in den MBR der Platte geschrieben, es gibt keine weiteren Systeme auf dieser Platte. Dann wollen wir mal booten.

2. Installationsmedien anpassen & System updaten

Da ohne Netzwerk installiert wurde, muss nun erstmal ein Kabel angeschlossen werden und via

dhclient eth0 eine IP besorgt werden-

Nun wird die Datei /etc/apt/sources.list komplett geleert und mit folgenden Zeilen befüllt.


deb http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main non-free contrib
deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main non-free contrib

Im Anschluss muss das Paketsystem aktualisiert werden und die verfügbaren Updates installiert werden

apt-get update && apt-get -y dist-upgrade

In dieser Zeit kann ein Kaffee geholt werden. Nach der Installation neustarten bevor wir uns die Hardware anschauen.

3. Hardware

Hier gibt es ein paar Dinge zu regeln. Zum einen erscheint beim booten immer die Meldung


ACPI cmd 00/00:00:00:00:00:b0 (NOP) failed (Emask=0x4 Stat=0x00 Err=0x01)

Das kann durch einen zusätzlichen Kernelparameter gelöst werden.


parm: noacpi:Disable the use of ACPI in probe/suspend/resume (0=off [default], 1=on) (int)

Ergo ein libata.noacpi=1 in die Grubconfig und den Grub neu schreiben lassen.
Das ist allerdings umstritten, weil hierdurch das ACPI-System gestört wird. Ich teste das einfach mal.

Desweiteren findet man ein


HEST: Table not found
ERST: Table is not found!

in den Logs.

Kernelparameter „hest_disable“ und „erst_disable“ in die Grubconfig und Grub neu schreiben lassen.

Letztlich schaut die Grubzeile nun so aus:

GRUB_CMDLINE_LINUX="i915.modeset=1 libata.noacpi=1 hest_disable erst_disable enable_mtrr_cleanup nf_conntrack.acct=1 pcie_aspm=off clocksource=hpet mce"

Das Modul i915 für die Grafikkarte wird in die Initramdisk aufgenommmen. Dazu einfach „i915“ ans Ende der /etc/initramfs-tools/modules und mit update-initramfs -u die RAMDisk updaten.

Letztlich wird noch die Soundkarte aufs Energiesparen getrimmt

options snd-hda-intel power_save=1

Grub neu schreiben und rebooten!

Mit diesen Optionen bootet die Maschine fehlerlos und schnell. Standby/Hibernate funktioniert auch.

ums-realtek bzw. Kartenleserproblem

Problem: Syslog zeigt folgendes wiederholt an, scheinbar vom Kartenleser (weil sdb)


sd 6:0:0:0: [sdb] Test WP failed, assume Write Enabled
sd 6:0:0:0: [sdb] Asking for cache data failed
sd 6:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through

Lösung:
Mal nach dem Kartenleser schauen

lsusb

Ergebnis:

Bus 001 Device 002: ID 0bda:0158 Realtek Semiconductor Corp. USB 2.0 multicard reader

Darauf

lsmod | grep storage

Ergebnis:

usb_storage 43870 1 ums_realtek
scsi_mod 162372 6 libata,uas,usb_storage,sd_mod,sr_mod,sg
usbcore 128498 9 ehci_hcd,uhci_hcd,uas,usb_storage,ums_realtek,uvcvideo,usbserial,ftdi_sio

Da sich nur ein Modul am Storage bedient, muss ums_realtek der Übeltäter sein! Mal schauen was sich machen lässt.


sudo modinfo ums_realtek | grep parm

zeigt die möglichen Modulparameter

parm: auto_delink_en:enable auto delink (int)
parm: ss_en:enable selective suspend (int)
parm: ss_delay:seconds to delay before entering selective suspend (int)

Fazit:
Der Parameter ss_en kommt hier zum Einsatz.
Ich habe die Datei /etc/modprobe.d/needed-mods.conf erstellt und darin die Zeile

options ums-realtek ss_en=0

hinterlegt.

Nach einem Reboot war die Meldung Vergangenheit!