Schlagwort-Archiv: Microsoft

XBMC 12.3 Frodo Bugfix Relase

Problem:
Die letzte unter Windows XP installierbare, offizielle XBMC-Version ist v12.2 Frodo. Die Entwicklung scheint sich auf den Nachfolger „Gotham“ zu konzentrieren, Versionen >13.0 Alpha 6 verweigern aber die Installation unter XP und setzen zwingend Vista oder höher voraus. Näheres siehe XMBC Blog-Post.

Lösung:
Es wird noch an einem Bugfix-Relase Frodo 12.3 gearbeitet. Bereits die Test-Builds von Nov/Dez 13 zeigen Optimierungen wie eine verringerte CPU-Last im Idle sowie eine verbesserte Stabilität. Auf meinem System mit AMD Radeon-Grafikkarte konnte ich zudem eine deutliche Verbesserung bzgl. ruckelnder Video-Ausgabe beobachten.

Aktuelle Builds sind jeweils unter http://mirrors.xbmc.org/test-builds/win32/ zu finden und sind an der Bezeichnung …-Frodo.exe im Dateinamen zu erkennen.

Weitere Infos im entsprechenden XBMC Forum-Thread.

Guake Style Terminal für Windows

Problem:
Unter Gnome habe ich den Guake Terminal-Emulator schätzen gelernt, der sich per Hotkey über die GUI blenden lässt, ohne ein extra Terminal aufzurufen oder die Konsole wechseln zu müssen. Unter Windows wäre sowas auch ganz praktisch…

Lösung:
Tatsächlich hat ein findiger Entwickler unter Sourceforge ein Pendant names „Windows Quake Style Console“ veröffentlicht. Das Projekt ist zwar leider schon abgekündigt, aber die letzte Version ist brauchbar und zu finden unter:

http://sourceforge.net/projects/winqconsole/

Hint:
Obwohl F12 unter Windows nicht belegt ist wird er von WQSC nicht als Hotkey akzeptiert und die Standardbelegung Win+Tilde funktioniert in einem deutschsprachigen System nicht. Als Alternativen bieten sich F7 und F9 an.

svchost.exe 100% CPU bei Windows XP Update

Problem:
Ich habe 3 Rechner mit WinXP SP3 Slipstream neuinstalliert. Leider ist es über den IE6 nicht möglich, die ausstehenden MS Updates einzuspielen da das System mit der svchost.exe auf 100% Auslastung hängt.

Ich habe einige Dinge ausprobiert, im Internet finden sich haufenweise Beschreibungen des Fehlers, welcher wohl im Jahr 2011 unter XP SP2 schon aufgetreten ist. Dementsprechend sind die Lösungen auch nicht praktikabel, da die vorgeschlagenen Patches schon in SP3 integriert sind.

Am 3. Tag habe ich dann mal nebenbei die Lösung für das Problem gefunden – endlich!! =)

Wichtig: svchost.exe kann 100% Auslastung verursachen, das ist prinzipiell kein Fehler und „muss so sein“!
Wenn aber nach 12 Stunden keine Veränderung zu sehen ist, dann kann nachfolgendes hilfreich sein.

Workaround:
2 manuell-installierte Dinge haben die Lage entspannt und endlich Windows Updates ermöglicht.

1. Installieren der aktuellen Root Zertifikate von Microsoft
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=38918

2. Installieren des Internet Explorers 8
http://www.microsoft.com/de-de/download/internet-explorer-8-details.aspx

Nach einem Neustart sollte das Windows Update Tool wieder Ergebnisse liefern!

Windows PowerShell

Sammlung von Befehlen für die Windows PowerShell (nachfolgend PS genannt), sofern bekannt mit Angabe ab welcher PS-Version der Befehl verfügbar ist.

PS Version herausfinden

$PSVersionTable
  • ab PS 2.0
  • entscheidend ist der Wert für PSVersion
  • mehr Details:
$PsVersionTable.PSVersion

 

PS Remote-Verwaltung

Enable-PSRemoting -force
Disable-PSRemoting -force
  • ab PS 2.0

 

Netzwerkkarten-Konfiguration

Get-NetAdapter
  • NICs des Systems anzeigen
Get-NetAdapterAdvancedProperty -Name "Name der NIC"
  • erweiterte Eigenschaften der Netzwerkkarte anzeigen
Disable-NetAdapterVmq –Name "Name der NIC"
  • Virtual Machine Queue (VMQ) deaktivieren (wichtig auf Hyper-V Hostservern mit BroadCom-NIC)
New-NetlbfoTeam
  • Teaming von zwei oder mehr NICs konfigurieren
Set-NetlbfoTeam
  • Eigenschaften des NIC-Teams konfigurieren
Set-NetLbfoTeam -LoadBalancingAlgorithm HyperVPort
  • LoadBalancing für Hyper-V optimieren (sollte auf Hyper-V Hostservern gemacht werden)
Get-NetlbfoTeam
  • Eigenschaften des NIC-Teams abrufen (Status sollte auf „Up“ stehen. „Degraded“ bedeutet dass eine NIC keine Verbindung hat, „Down“ bedeutet dass keine NIC eine Verbindung hat)
Remove-NetlbfoTeam

NIC-Team entfernen

  • ab PS 3.0 / Windows Server 2012

 

ISO oder virtuelle Festplatte (VHD-Format) mounten

Mount-DiskImage -ImagePath 
Dismount-DiskImage -ImagePath 
  • ab PS 3.0 / nur Windows 8 + Server 2012
  • als Mountpunkt wird der nächste freie Laufwerksbuchstabe verwendet.

 

Geplante Tasks

Get-ScheduledTask
New-ScheduledTask
New-ScheduledTaskTrigger
Register-ScheduledTask
Unregister-ScheduledTask
Set-ScheduledTask
Start-ScheduledTask
Disable-ScheduledTask
  • ab PS 3.0 / nur Windows 8 + Server 2012

Virtuelle Datenträger (VHD/VHDX)

Test-VHD
  • VHD auf Fehler prüfen die sie unbenutzbar machen würden
Convert-VHD
  • VHD in VHDX konvertieren oder
  • fixe VHD(X) in dynamische VHD(X) konvertieren
  • nur offline möglich, es wird immer eine neue Datei erstellt
Resize-VHD -ToMinimumSize
  • VHDX-Datei auf Minimalgröße verkleinern (geht nicht mit VHD-Dateien)
  • nur offline möglich
  • auch Vergrößerung möglich, z.B. mit dem Argument -SizeBytes 1TB
Optimize-VHD -path E:VMsVM.vhd
  • VHD(X)-Datei „optimieren“ = komprimieren
  • nur offline möglich
Mount-VHD -path
Dismount-VHD -path
  • VHD zum Zugriff einbinden/auswerfen
  • ab PS 3.0 / nur Windows 8 + Server 2012 

Microsoft Hyper-V Server Administration

KnowHow zur Administration von Microsoft Hyper-V Server 2008/2012 (R2)

Remote-Verwaltung

Um den Server remote verwalten zu können, sind folgende Schritte erforderlich:

  • einmalig die Remoteverwaltung auf dem Server aktivieren: sconfig Punkt 4 und dort die Unterpunkte 1,2,3 (bereits erledigt)
  • mittels Script HVREMOTE die gewünschten Remote-Benutzer hinzufügen.

cscript hvremote.wsf /add:DOMAINUSER|GROUP.

  • stattdessen kann auch sconfig Punkt 3 verwendet werden, HVREMOTE ist nur nötig falls der Hyper-V Server NICHT Mitglied einer AD-Domäne ist.
  • auf Windows 7-Client die RSAT installieren und Hyper-V-Tools aktivieren (Systemsteuerung > Programme und Funktionen > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren)
  • sicherstellen dass in der Firewall des Clients eine Ausnahme Microsoft Hyper-V-Verwaltungstools eingetragen ist, sollte normalerweise automatisch passieren.
  • WICHTIG: Namensauflösung muss perfekt funktionieren, also eine ggfs. abweichende Domain in die DNS-Suffix-Suchliste mit aufnehmen (nur als Workaround) ODER den Hyper-V-Server für WINS konfigurieren. Es reicht aus unbekannten Gründen nicht aus, den FQDN zu verwenden, weil dann der RPC-Aufruf fehlschlägt (hierbei wird wohl intern der Kurzname verwendet?). Innerhalb einer Domäne gilt diese Einschränkung nicht.
  • um den Remotedesktop-Zugriff zu aktivieren: sconfig Punkt 7. Gilt nur für Benutzer die als Remote-Benutzer hinzugefügt wurden.
  • nur Hyper-V Server 2012: Firewallregel für die Remoteverwaltung über MMC aktivieren:
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Windows-Remoteverwaltung" 
  • Anmerkung: die Dokumentation von Microsoft ist irreführend, da die Firewall-Regeln im Betriebssystem lokalisiert wurden, die Dokumentation für Hyper-V aber nur auf englisch verfügbar ist bzw. für Server 2012 Core falsch übersetzt wurden.
  • falls der letzte Schritt nicht zum Erfolg führt, sollte man die Remoteverwaltung für folgende Einzelkomponenten der MMC erlauben (der obige Befehl gilt ALLE MMC-Komponenten) 
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Datei- und Druckerfreigabe"
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Windows-Firewallremoteverwaltung"
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Remotedienstverwaltung"
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Remotevolumeverwaltung"
Enable-NetFirewallRule -DisplayGroup "Remote-Ereignisprotokollverwaltung"
  • Wie man an den Bezeichnungen sieht, besteht auch hier das Problem der mangelhaften Lokalisierung.

CoreConfig / CoreFig

CoreConfig (2008 R2) bzw. CoreFig (2012) bietet eine auf PowerShell basierende, grafische Oberfläche für die wichtigsten Verwaltungsaufgaben. Aufruf: Start_CoreConfig.wsf bzw. Start_CoreFig.wsf

 Remote-Datenträgerverwaltung

  • um die Datenträgerverwaltung remote via MMC-SnapInaufrufen zu können: in der Firewall auf dem Client die Ausnahme Remotevolumeverwaltung aktivieren.

Remote-Gerätemanager

PING aktivieren

  • damit der Server auf einen ICMP-Request antwortet:
netsh firewall set icmpsetting 8
  • Einstellung wieder rückgängig machen
netsh firewall set icmpsetting 8 disable
  • alternativ geht es auch über das MMC-SnapIn Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit (sofern die Remote-Verwaltung bereits funktioniert)

NIC-Teaming

Seit Hyper-V Server 2012 wird das Teaming von zwei oder mehr Netzwerkkarten nativ vom Betriebssystem unterstützt und bietet sich an, um einen möglichen Flaschenhals beim Betrieb zahlreicher VMs auf einem Host vorzubeugen. Das Teaming wird via PowerShell konfiguriert, siehe http://syslog.flocki.org/windows-powershell/

WINS-Server eintragen

WINS-Server sind nicht über sconfig konfigurierbar, es geht nur via CLI:

  • Netzwerkinterfaces anzeigen
netsh interface ipv4 show interfaces
  • Netzwerkinterface-ID und IP-Adresse des WINS-Servers als Parameter übergeben:
netsh interface ipv4 set winsserver [IDx] static [IP-Address]
  • Beispiel:
netsh interface ipv4 set winsserver 19 static 172.16.240.2
  • weitere WINS-Server können hinzugefügt werden indem add statt set verwendet wird.

Netzwerkadapter deaktivieren

Nicht genutzte Netzwerkadapter können folgendermaßen deaktiviert werden:

  • Netzwerkinterfaces anzeigen
netsh interface ipv4 show interfaces
  • gewünschtes Netzwerkinterface deaktiveren
netsh interface set interface "[Name]" disabled
  • die IDx genügt hier nicht, es muss der genaue Name in Anführungszeichen verwendet werden.
  • wieder aktivieren
netsh interface set interface "[Name]" enabled
  • Achtung, der Netzwerkadapter wird mit …show interfaces nicht mehr angezeigt wenn er einmal deaktiviert ist, man muss also die Bezeichnung wissen um ihn zu reaktivieren.

Pagefile setzen

Standardmäßig wird das Pagefile automatisch verwaltet und hat dieselbe Größe wie der Arbeitsspeicher. Die Größe kann wie folgt selbst definiert werden.

  • aktuelle Konfiguration anzeigen
wmic pagefileset list /format:list
  • Automatische Verwaltung abschalten
wmic computersystem set AutomaticManagedPagefile = False

(funktioniert NUR mit den Leerzeichen um das Gleichheitszeichen herum!)

  • Größe des Pagefiles in MB festlegen
wmic pagefileset where name="c:\pagefile.sys" set InitialSize=4096,MaximumSize=4096

(funktioniert NUR mit dem Doppel-\ im Pfad!)

Volumebezeichung ändern

  • geht mit label.exe

Virtuelle Maschine von VirtualServer 2005 migrieren

Vorraussetzungen

  • auf Host muss VirtualServer R2 SP1 installiert sein
  • Virtual Machine Addtions müssen Version 13.813 sein
  • Version der Client-Erweiterungen überprüfen: in der VM Systemsteuerung > Software > Virtual Machine Addtions > Supportinformationen…

Durchführung

  • Konfiguration der VM notieren, insbesondere die TCP/IP-Einstellungen der LAN-Verbindung, da diese später neu erstellt und konfiguriert werden muss.
  • VM herunterfahren (nicht Zustand speichern!)
  • VHD-Datei ins VM-Verzeichnis auf Hyper-V Host kopieren
  • im Hyper-V Manager neue VM mit entsprechender Konfiguration anlegen, Virtuelle LAN-Verbindung zuweisen, zuvor kopierte VHD als virtuelle Festplatte zuweisen.
  • In den Einstellungen der VM > Verwaltung > Integrationsdienste: Zeitsynchronisierung deaktivieren?? -> kann zu Problemen mit der AD-Zeitsynchronisation führen.
  • VM unter Hyper-V erstmals starten und hochfahren lassen, Hardwareerkennung ignorieren.
  • Virtual Machine Additions deinstallieren, Reboot.
  • Hyper-V Integrationsdienste installieren: Aktion > Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen und Installation starten (automatisch via AutoPlay)
  • Daraufhin wird zunächst angeboten die HAL durch eine aktualisierte Version auszutauschen. Bestätigen, anschl. Reboot.
  • Nach Reboot wird die Installation der Integrationsdienste automatisch fortgesetzt, evtl. erneuter Reboot fällig.
  • Nun sollte eine LAN-Verbindung in der VM vorhanden sein, die mit den bisherigen Parametern konfiguriert werden kann.
  • Ergeignisprotokolle auf Fehler prüfen.

Neue VM anlegen

  • Name = Hostname des Gastsystems
  • gewünschten Arbeitsspeicher festlegen
  • Verbindung mit Virtuelle LAN-Verbindung 1
  • Speicherort der VHD: Vorgabe belassen, Name der VHD: Hostname des Gastsystems
  • Prinzipiell können alle Einstellungen auf Standard gelassen werden, außer:
    • Arbeitsspeicher: ggfs. Dynamische Zuweisung verwenden. ACHTUNG: funktioniert erst, wenn die (aktuelle Version) der Integrationsdienste in der VM installiert sind.
    • Zeitsynchronisation: deaktivieren (s.o.)
    • Virtuelle Festplatte: standardmäßig wird eine dynamisch erweiterbare VHD erzeugt. Für Server die eine höhere Festplattenleistung benötigen wird eine statische VHD empfohlen. Eine solche muss vor Einrichtung der VM angelegt werden (Neu > Festplatte) oder kann nachträglich konvertiert werden (VM > IDE-Controller > Festplatte > bearbeiten > konvertieren).

P2V Migration (physische in virtuelle Maschine umwandeln)

Vorbereitung

  • Physische Maschine (PM) gründlich bereinigen, um später eine möglichst kompakte VM zu erhalten (nicht mehr benötigte Software, Profile, temp. Dateien, Log-Dateien etc. löschen)
  • falls eine zweite oder noch mehr Partionen vorhanden sind, sollten die Daten konsolidiert werden. Mehrere Partitionen sind in einer VM selten sinnvoll.
  • Netzwerkkonfiguration notieren falls relevant (fixe IP o.ä.), da die Verbindung später neu eingerichtet werden muss.

Durchführung

  • Disk2VHD in der PM starten, zu konvertierende Volumes auswählen, Zielort für VHD angeben (am besten gleich auf dem Hyper-V Host)
  • Disk2VHD erstellt eine dynamische VHD. Soll eine VHD mit fester Größe zum Einsatz kommen (aus Performancegründen empfehlenswert, falls eine Zunahme der Datenmenge zu erwarten ist), muss die VHD noch konvertiert werden. Das geht in der Hyper-V Konsole oder via PowerShell.
  • Wichtig: per Default hat eine fixed-size VHD dieselbe Größe wie das Volume, aus der sie erzeugt wurde. Aus einer 250 GB-Partition wird dann also eine 250 GB großes VHD-File. Sollte das zu groß/zu klein sein, muss man die Größe via diskpart anpassen und danach mit VHDResizer ein neues VHD erstellen (Anleitung folgt noch)
  • neue VM erstellen und VHD einbinden, VM booten.
  • ab hier vorgehen wie oben unten VIRTUELLE MASCHINE VON VIRTUALSERVER 2005 MIGRIEREN > Durchführung beschrieben.

Nachbereitung

  • hardwarenahe Software (OEM-Systemsoftware, RAID-Utility usw.) deinstallieren
  • alte Gerätetreiber entfernen (Anleitung folgt noch)

Windows Updates

  • standardmäßg auf Manuell gesetzt, die Einstellung Automatisch funktioniert nicht richtig (vmtl. durch die Vorgabe in der Gruppenrichtlinie, es ist noch unklar ob diese auf einem Hyper-V Server umgesetzt wird)
  • Vorgehen bei Patchday
    • Updates auf WSUS-Server freigeben
    • sconfig Punkt 6
    • (a) für Alle Updates suchen
    • (A) für Alle Updates installieren (sofern nicht anders gewünscht)
    • nach Installation erfolgt Hinweis auf notwendigen Neustart. Ggfs. gleich durchführen oder (empfohlen) stattdessen via Aufgabenplanung (remote) geplant werden.

Backup

Das System kann via Volume Shadow Service (VSS) einen Snapshot der VHDs erstellen und so die virutellen Maschinen online sichern, ohne dass diese angehalten oder heruntergefahren werden müssen.

Hyper-V Server 2008

  • Hyper-V VSS Writer aktivieren
reg add "HKLMSOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionWindowsServerBackupApplication Support{66841CD4-6DED-4F4B-8F17-FD23F8DDC3DE}"

reg add "HKLMSOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionWindowsServerBackupApplication Support{66841CD4-6DED-4F4B-8F17-FD23F8DDC3DE}" /v "Application Identifier" /t REG_SZ /d Hyper-V
  • in den VMs müssen die Integrationsdienste installiert und der Integrationsdienst Sicherung (Snapshot des Volumes) aktiviert sein – andernfalls funktioniert die Sicherung zwar auch, die VM würde aber zuvor (automatisch) in den Saved State versetzt werden.
  • mit Windows Server Backup lassen sich nur ganze Volumes sichern, deswegen kommt das Tool DISKSHADOW zum Einsatz, mit dem sich ein VSS Snapshot erstellen und verwalten lassen.
  • dem Befehl wird ein Script übergeben in dem die einzelnen Schritte stehen und in dem auch ein weiteres Batch zum Wegkopieren der VHD-Datei(en) aufgerufen wird.
  • geplante Task ist auf SNVS1 eingerichtet (Computerverwaltung Remote verbinden)
  • die benötigten Backup-Scripte und RegKeys liegen auf C:batch

Hyper-V Server 2012

  • Hyper-V VSS Writer muss nicht mehr aktiviert werden
  • statt DISKSHADOW kommt das OpenSource-Tool HVBackup zum Einsatz (soll auch unter Server 2008 funktionieren – nicht getestet).
  • HVBackup basiert auf .NET-Framework 3.5, das zunächst aktiviert werden muss:
Install-WindowsFeature NET-Framework-Core

bzw.

dism.exe /enable-feature /all /featurename:NetFX3 /online /Source:d:sourcessxs /LimitAccess

wobei die Installations-DVD im Laufwerk d: liegen muss (alternativ DVD-ISO via PS> Mount-DiskImage mounten).

  • Aufruf von HVBackup
set BCKPATH="\SERVERNAMEZIEL"
rem net use %BCKPATH% /user:<user> <password> pushd %BCKPATH% && forfiles.exe -m *.zip -d -7 -c "cmd /c del @path" popd HVBackup.exe -a -o %BCKPATH% 1> lastlog_out.txt 2> lastlog_err.txt</password></user>

Sichert alle vorhandenen VMs, Backup-Ziel: SERVERNAME…, ZIP-Dateien älter als 7 Tage werden vor dem Backup gelöscht.

set BCKPATH="\SERVERNAMEZIEL"
rem net use %BCKPATH% /user:<user> <password> pushd %BCKPATH% && forfiles.exe -m *.zip -d -14 -c "cmd /c del @path" popd HVBackup.exe -l amc0 -compressionlevel 0 -o %BCKPATH% 1> lastlog_out_VMNAME.txt 2> lastlog_err_AMC0.txt</password></user>

Sichert nur die spezifierte VM: VMNAME, Backup-Ziel: SERVERNAME, keine Komprimierung, ZIP-Dateien älter als 14 Tage werden vor dem Backup gelöscht.

  • HVBackup erstellt am Zielort eine ZIP-Datei

Snapshots

  • Snapshots sind vergleichbar mit differenziellen Disks (haben also nichts mit VSS Snapshots zu tun!)
  • wenn einmal ein Snapshot erzeugt wurde, wird dieser erst wieder gelöscht bzw. mit der aktiven Disk zusammengeführt wenn die VM offline ist, auch wenn er in der Hyper-V Konsole bereits entfernt wurde.
  • die Zusammenführung kann recht lange dauern
  • Snapshots daher nur verwenden wenn wirklich nötig, z.B. vor einer größeren Änderung am virtuellen Server, um bei Problemen ein Rollback durchführen zu können.

VHD verkleinern

Eine dynamische VHD kann nach Freigeben von Speicherplatz innerhalb der VM wie folgt komprimiert werden:

diskpart
select vdisk file="E:VMsxxx.vhd"
attach vdisk readonly
compact vdisk
detach vdisk

Geht auch mit PowerShell, siehe: http://syslog.flocki.org/windows-powershell/ 

Sonstiges

Serverrollen verwalten/installieren

  • Aktive/inaktive Features auflisten:
dism /online /get-features
  • Aktivieren von Rollen, z.B. für die Windows Server Backup-Rolle:
dism /online / Enable-Feature /FeatureName: WindowsServerBackup

oder mit dem Befehl Ocsetup:

start /w ocsetup WindowsServerBackup

Reboot des Hyper-V Hosts

  • kein manuelles Speichern und Widerherstellen der virtuellen Maschinen mehr erforderlich (wie noch in VirtualServer 2005) -> beides geschieht nun automatisch.

Empfehlungen für RAM für Gastsysteme

Windows Server 2003: min. 128 MBWindows Vista / 7, Windows Server 2008 / 2008 R2: 512 MB

Notepad/Editor

  • Notepad.exe lässt sich von der CMD/PowerShell aus starten

Mögliche Probleme / Known Issues

Hypervisor konnte nicht gestartet werden

Wird diese Fehlermeldung beim Versuch angezeigt eine VM zu starten, sind höchstwahrscheinlich die Virtualisierungs-Erweiterungen im BIOS des Host-Servers deaktiviert. -> Server neu starten und im BIOS (bei DELL-Servern im Untermenü CPU) die entsprechende Option aktivieren.

Remote-Verwaltung via Hyper-V-Manger

Problem: Beim Anlegen einer VM oder Ändern der Konfiguration, evtl. auch beim Starten einer VM erscheint die Fehlermeldung 0×80070569 (fehlendes Recht o.ä.)

Lösung 1: Neustart des Dienstes „Hyper-V-Verwaltung für virtuelle Computer“ (vmms)

Lösung 2: die erste Lösung behebt das Problem nicht nachhaltig und muss immer wieder angewendet werden. Ursache ist ein fehlendes Recht „Als Dienst anmelden“ für den Virtual Machine-Dienst. Dies kann durch Anpassungen an den Gruppenrichtlinien passieren. Dann muss ggfs. die Domain Policy modifiziert werden. Genaueres unter http://support.microsoft.com/kb/2779204 und http://blogs.technet.com/b/supportingwindows/archive/2012/10/31/logon-failures-involving-virtual-machines-in-windows-server-2012.aspx

VM-Migration von Virtual Server

Problem: Der Dienst „Treiber für parallelen Anschluss“ wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet: Der angegebene Dienst kann nicht gestartet werden. Er ist deaktiviert oder nicht mit aktivierten Geräten verbunden. (ServiceControlManager EventID 7000)

Lösung: Registry HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMControlSet001ServicesParportStart auf REGDWORD=4 setzen.

Problem: Beim Versuch der neuen virtuellen NIC eine Adresse zuzuweisen, kommt ein Hinweis: „Netzwerkadresse ist dem Netzwerkadapter Intel 21140-basierter PCI-Fast Ethernet-Adapter (Standard) zugewiesen.

Lösung: Dabei handelt es sich um die virtuelle NIC von Virtual Server 2005, die sich noch in der Konfiguration befindet. Zur Entfernung die Variable DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES setzen und im Gerätemanager „Ausgeblendete Geräte anzeigen“ aktivieren, dann den Netzwerkadapter deinstallieren. Bei dieser Gelegenheit empfiehlt es sich auch noch die anderen nicht mehr vorhandenen Geräte aufzuräumen, z.B. Druckeranschluss (LPT1), MS C/DVD-ROM, VM Addtions S3 Trio32/64.

P2V-Migration mittels Disk2VHD

Problem: Endlosschleife beim Austausch der HAL / Installation der Integrationsdienste in der VM (nach Neustart wird immer wieder angeboten die HAL zu aktualisieren).

Lösung: Disk2VHD ändert u.U. die boot.ini bzw. fügt einen zweiten Eintrag als Standard hinzu. Diesen wieder entfernen oder wieder die ursprüngliche boot.ini verwenden (ist noch als Backup vorhanden). Kann auch bei P2V-konvertierten Maschinen passieren, die zuvor unter Virtual Server problemlos liefen.

Hyper-V Remote Management

Mit Hyper-V Server 2008 R2 Standalone stellt Microsoft eine kostenlose Virtualisierungslösung bereit. Der VM-Host („Parent Partion“) ist dabei lizenzfrei, nur die VMs erfordern eine Lizenzierung – allerdings basiert das ganze auf einem W2K8 Server Core, und der kann eigentlich nur mittels einer Vista/Win7 Maschine sinnvoll administriert werden.

Die Basics sind im entsprechenden „Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 Getting Started Guide“ ganz gut erklärt, der auch im ISO-Download enthalten ist: 

Auf die Grundinstallation soll hier also gar nicht weiter eingegangen werden. Im Netz finden sich diverse HowTo’s, aber der Teufel liegt – typisch MS – mal wieder im Detail. Eigentlich funktioniert alles out-of-the box, aber es gibt halt doch wieder ein paar Stolperfallen, auf die ich hier eingehen möchte.

  1. Wer ein Windows-AD betreibt sollte auch sein Hyper-V Server in die Domäne integrieren, das vereinfacht letzlich die Administration, auch wenn diverse Quellen im Netz davon abraten. Forget it: wer ein AD betreibt sollte das auch nutzen. Dieses HowTo setzt einen AD-integrierten Betrieb voraus.
  2. In sconfig.cmd muss einmalig das Remote Management aktiviert werden: Punkt 4 und dort die Unterpunkte 1,2,3 -> diverse Reboots inclusive.
  3. In sconfig.cmd definiert man nun lokale Administratoren, die Remote-Management-enabled sind. Wichtig: es können NUR Windows-USER angegeben werden, KEINE Gruppen.
  4. Auf dem Vista/Win7-Client müssen die RSAT installiert und die Hyper-V Tools aktiviert sein (Systemsteuerung > Programme und Funktionen > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
  5. in der Firewall des Clients MUSS eine Ausnahme für die Microsoft Hyper-V-Verwaltungstools eingetragen sein – sollte bei der Installation normalerweise automatisch passieren.
  6. Böser Knackpunkt Namensauflösung: der Hyper-V Server MUSS per NetBIOS Namensauflösung erreichbar sein – eine funktionierende DNS-Auflösung reicht aus unerfindlichen Gründen NICHT aus (DANKE @ Microsoft, ihr Pfeifen!). Das ist natürlich alles kein Problem solange sich Client und Server im selben Subnetz befinden – andernfalls benötigt man aber eine funktionierende WINS-Infrastruktur, d.h. am Hyper-V Host müssen entsprechende WINS-Einträge gesetzt sein. Sonst quittiert der Hyper-V-Manager auf dem Client den Dienst mit der irreführenden Meldung „RPC-Server nicht verfügbar“. Umgehen lässt sich das indem man die lokale LMHOSTS editiert – Gefrickel lässt grüßen…
  7. Sofern gewünscht, RDP-Zugriff aktivieren: sconfig.cmd Punkt 7.
So konfiguriert sollte sich der Hyper-V Host problemlos in die entsprechende Verwaltungskonsole einbinden und administrieren lassen – Have Fun 🙂
 

arcdisp.c – XP-Fehler

Ich wollte einen altes, betagtes Notebook mit der Installations-CD „Windows XP“ booten – das Betriebssystem fährt nicht mehr wie erwartet hoch.

Sehr rasch wird immer wieder der gleiche Fehler angezeigt:

Ein unerwarteter Fehler (0) ist in Zeile 1773 in pfadderdiskarcdisp.c aufgetreten.

Fazit: Der Tausch eines RAM Bausteins hat Abhilfe gebracht, das installierte System bootete wieder ordnungsgemäß!