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ESXi Systemprotokoll Fehler

Problem:
Folgende Meldung ist im vSphere Client zu sehen
"Systemprotokolle auf dem Host "hostname" werden auf einem nicht beständigen Speicher gespeichert"

Lösung:
Unter

Konfiguration --> Erweiterte Einstellungen --> ScratchConfig

kann der Pfad für die Logs angegeben werden.
Diese liegen im Standard in einem Verzeichnis namens „.locker“ auf einem Device

Ich hatte zu Beginn keine Devices, daher konnte ESXi keinen nicht-volatilen Speicher dafür vergeben. Sind nur Logs, eigentlich auch nicht schlimm. Nur die Meldung nervt doch etwas ^^

ESXi 5.1 für IBM Server

IBM selbst bietet ESXi Images mit Modulen zur Hardwareüberwachung usw. an. Die Installationsmedien sind hier zu beziehen
http://www-03.ibm.com/systems/x/os/vmware/esxi/index.html

Alternativ kann auch ein Supportpack bei IBM bezogen werden. Gültiger Login vorrausgesetzt.

http://www-933.ibm.com/support/fixcentral/systemx/selectFix?product=ibm%2Fsystemx%2F7378&fixids=ibm_sw_hyper_provbundv1_vmwaresx51_32-64&source=dbluesearch&function=fixId&parent=System%20×3400%20M3

Installation auch wieder mit

esxcli software vib install -d /pfad/zum/file.zip

Rebooten und checken!

ESXi auf Dell R210

Problem:
Ich habe einen Dell PowerEdge R210 und möchte ESXi in Betrieb nehmen. ESXi bootet, aber die interenen Festplatten sind nicht verfügbar bzw. es wird ein Fehler geworfen

Lösung:
Der Software RAID Controller S 100 PERC wird nicht von ESXi unterstützt. Es muss mindestens ein H 200 PERC sein.
http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=de_DE&cmd=displayKC&externalId=2007900


Dell produces two classes of PERC (PowerEdge RAID Controller) in their servers from the 11th Generation upwards.One range of models is Hardware RAID and the other range of models is Software RAID. The Software RAID Controllers are not supported for use with any version of ESX/ESXi.

http://partnerweb.vmware.com/comp_guide2/detail.php?deviceCategory=io&productid=12518&vcl=true

Flexibles Filesystem für Datenpartition unter Linux

Problem:
Ich benötige ein schnelles, unkompliziertes, für große Filestores erprobtes und vergrößerbares Dateisystem.

Lösung:
Ich werde wohl xfs nutzen.

Es hat eine aktive Community (siehe http://xfs.org/index.php/XFS_Status_Updates) und wird von RedHat entwickelt. Es kann Dateisysteme über 16 TB bedienen und man kann es mittels „xfs_grow“ vergrößern.

xfs_growfs  is most often used in conjunction with logical volumes (see md(4) and lvm(8) on Linux).  However, it can also be used on a regular disk partition, for example if a partition has been enlarged while retaining the same starting block.

Da ich XFS in einer VMDK nutzen möchte, ist auch wichtig, dass es Vergrößerungen über VMWare stand hält. Andere Filesysteme verhalten sich wohl zickig in solchen Fällen.
Verkleinern unterstützt xfs (bisher) leider nicht, dazu sollte man tatsächlich die Daten komplett vom Filesystem nehmen und frisch formatieren. 😉

Folgende Mountoptionen werden beim Einsatz von XFS auf einem virtuellen Host empfohlen:

barrier
optimiert das Caching, sollte standardmäßig aktiviert sein
http://xfs.org/index.php/XFS_FAQ#Write_barrier_support.

inode64
bei Filesystemen größer 16TB – wichtig: wurde es einmal genutzt darf es nicht mehr weg gelassen werden.

Im Hardforum gibt es einen interessanten Thread dazu http://hardforum.com/showthread.php?t=1704262

Hier befinden sich noch weitere Infos zur Optimierung
http://www.practicalsysadmin.com/wiki/index.php/XFS_optimisation

Mögen die Spiele beginnen!

Ich erstelle also mein Filesystem via

mkfs.xfs -f -l size=128m,lazy-count=1 -L DATATANK /dev/sdb1

und mounte es mit folgenden Optionen

mount -o logbufs=8,logbsize=256k,barrier,noatime,nodiratime,largeio,inode64,quota /dev/sdb1 /srv

Diese Optionen kann man nun in /etc/fstab eintragen und somit fixen!

Die Option osyncisosync ist deprecated, was auch im syslog quittiert wird

osyncisosync has no effect, option is deprecated.

Next: Plattendurchsatz testen!