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ESXi 5.1 von Dell

Dell selbst hat für einen R210 Server zwar keine ESX Installationsmedien zur Hand, aber die Module, welche mit „esxcli“ installiert werden können, werden angeboten.
In meinem Fall sind die Module hier nötig http://www.dell.com/support/drivers/de/de/debsdt1/DriverDetails/Product/poweredge-r210?driverId=W32PK&osCode=XI51&fileId=3006491785

TODO:
Zip auf den Server laden, mit esxcli installieren und den Server neu starten.


esxcli software vib install -d /path/to/file.zip

Proof:

esxcli software vib list | grep -i open

Migration von Linuxmaschinen zu ESXi

Ich glaube ich habe rausgefunden, wie ich am Besten vom physischen Server zur ESXi VM komme.

1. Quellmaschine booten, vorzugsweise mit RIP Linux. Dort binde ich mein Arbeitstier via „sshfs“ ein.
Im Anschluss werfe ich „dd“ an und spiele die komplette Platte/RAID auf mein Arbeitstier.

2. DD zu VDI Konvertierung
Mittels Virtualbox hat man die Möglichkeit, dd-Images zu VDI Images zu wandeln um diese in Virtualbox zu starten.
Dies geschieht wird mittels

VBoxManage convertfromraw --format VDI quelle.dd ziel.vdi

Während dessen erstelle ich eine neue Maschine in Virtualbox, definiere aber keine Festplatte. Nach dem konvertieren hänge ich die VDI als Platte ein und starte die Maschine in Virtualbox

3. Anpassungen
Je nach Quellserver kann es sein, dass die Maschine in VirtualBox nicht direkt bootet. Das liegt meist an Grub. Einfach die Bootline editieren und booten. Im System selbst fixe ich diese Anpassungen und schreibe Grub neu. Ein Neustart zum Testen und dann fahre ich die Maschine runter.

4. Appliance exportieren
Nun exportiere ich über Virtualbox die Appliance. Wichtig dabei ist, dass man die Zielangabe mit der Dateiendung *.ovf definiert. Nur dann wird die Festplatte einzeln als VMDK exportiert. Die Legacy Option sollte auch angehakt werden.
Ich nehm auch gern die Konsole

VBoxManage export name-der-maschine -o name.ovf --legacy09

5. VMDK ESXi-konform umwandeln
Nach dem Export transferiere ich per SCP die VMDK ins ESXi Center. Ist die Platte einmal drin, muss Sie noch in eine ESXi-taugliche Platte umwandeln. Das passiert über die ESXi-Shell mit folgendem Kommando

vmkfstools -d thin -i virtualbox.vmdk esxi.vmdk

Im Anschluss kann die virtualbox.vmdk gelöscht werden.

6. Virtuelle Maschine anlegen
Nun leg ich im vSphere Client eine neue Maschine an, benutzerdefiniert. Bei der Festplattenangabe wähle ich eine vorhandene, nämlich die esxi.vmdk.

Die Maschine sollte nun im ESXi anständig hochfahren. Nun müssen nur noch die VM Tools installiert werden

vmkfstools ESXi 5.1 – Manual


OPTIONS FOR FILE SYSTEMS:

vmkfstools -C --createfs [vmfs3|vmfs5]
-b --blocksize #[mMkK]
-S --setfsname fsName
-Z --spanfs span-partition
-G --growfs grown-partition
deviceName

-P --queryfs -h --humanreadable
-T --upgradevmfs
vmfsPath

OPTIONS FOR VIRTUAL DISKS:

vmkfstools -c --createvirtualdisk #[gGmMkK]
-d --diskformat [zeroedthick|
thin|
eagerzeroedthick]
-a --adaptertype [buslogic|lsilogic|ide|
lsisas|pvscsi]
-w --writezeros
-j --inflatedisk
-k --eagerzero
-K --punchzero
-U --deletevirtualdisk
-E --renamevirtualdisk srcDisk
-i --clonevirtualdisk srcDisk
-d --diskformat [zeroedthick|
thin|
eagerzeroedthick|
rdm:|rdmp:|
2gbsparse]
-X --extendvirtualdisk #[gGmMkK]
[-d --diskformat eagerzeroedthick]
-M --migratevirtualdisk
-r --createrdm /vmfs/devices/disks/...
-q --queryrdm
-z --createrdmpassthru /vmfs/devices/disks/...
-v --verbose #
-g --geometry
-x --fix [check|repair]
-e --chainConsistent
vmfsPath

OPTIONS FOR DEVICES:

-L --lock [reserve|release|lunreset|targetreset|busreset|readkeys|readresv] /vmfs/devices/disks/...
-B --breaklock /vmfs/devices/disks/...

vmkfstools -H --help

Von der OVF zur VMX Konfiguration

Problem:
Nachdem ein Virtualbox System als Appliance exportiert wurde, kann es vom ESXi selbst nicht gelesen werden. Das XML ist für die VMWare fehlerhaft. Christlicher als der Papst also..

Lösung:
Es gibt ein Tool von VMWare namens „ovftool“. Dieses ist sowohl für Windows als auch für Linux und Mac verfügbar. Yay!
http://www.vmware.com/go/ovf_guide

Vorgehen:
Nach der Installation gibt man dem Tool Quell- und Zielnamen. Die XML Fehler werden angezeigt. Ich empfehle, ein Backup von der OVF anzulegen damit man im Zweifel nochmal von vorne anfangen kann. ^^
Leider ist VMWare etwas pingelig, manchmal genügt ein Löschen der Zeile (Caption, Description) und manchmal werden Section Zeilen an anderen Stellen erwartet. Am Ende sollte eine importierbare Appliance vorliegen.

IBM System x3400 M3 & ESXi

Um einen Hypervisor ESXi via USB von einem solchen Server zu booten, kann der interne USB Slot verwendet werden. 

Man beachte den blauen Rand am USB Slot, dieser muss heruntergedrückt werden damit der USB Port einen Stick annimmt. Im Anschluss den Ring wieder hochziehen.

Nun kann die Installation auf den USB Stick erfolgen.

Im Bios muss nur noch der Stick bzw das BOOT.bin auf dem Stick als einziges Bootmedium definiert werden. La voila!

Wichtig: der Eintrag Embedded Hypervisor funktioniert nur mit einem original IBM Stick

Siehe auch Redbook bei IBM http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/tips0808.html?Open