Automatisches Verteilen von Apache EntwicklungsVhosts im Netzwerk

Problem:
Ich habe einen Webserver mit xx Auftritten bzw VHosts. Leider muss eine Liste gepflegt werden, in welcher die verfügbaren Hosts eingetragen werden. Automatisiertes Verteilen aktiver VHosts wäre der Hit!

Lösung:
Es gibt für den Apache Webserver ein DNS-SD Modul, welches genau für solche Zwecke entwickelt wurde (Projektseite) und auf Avahi bzw Zeroconf bzw Bonjour aufsetzt.
Das Webservermodul ist im Debian Repository zu haben.

Ich installiere zuerst das Apache Modul mit Abhängigkeiten

apt-get install libapache2-mod-dnssd

aktiviere das Modul und starte den Apache neu

a2enmod mod-dnssd
service apache2 restart

Windowsclients müssen nun Bonjour installieren, das gibt es in kleinster & ausreichender Version im Apple Supportbereich. http://support.apple.com/kb/DL999

Um nun die Seiten in Firefox angezeigt zu bekommen, benötigt man noch folgendes Firefox Plugin
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/dnssd/

Wichtig für Linux Nutzer: Der Support von Linux wurde, wieso auch immer, leider gedroppt. Die Version 1.0.3 des DNSSD Plugins unterstützt Linux aber noch, daher installiert man dieses – besser als nichts!

Oracle 11g R2 auf Debian 7 Wheezy 64bit installieren

Problem:
Ich möchte Oracle 11g auf einem Debian 7.0 „Wheezy“ 64bit Rootserver installieren. Der Server befindet sich in meinem Netzwerk.

Lösung:
Zuerst besorge ich mir die Installationsmedien Oracle 11g für 64bit Linux Systeme von der Oracle Seite
http://www.oracle.com/technetwork/database/enterprise-edition/downloads/index.html
–> Linux x86-64

Wenn die Dateien heruntergeladen sind, entpacke ich diese auf meinem Linuxrechner. Nun sollte alles benötigte im Ordner „database“ zu finden sein.

Ich installiere ein frisches Debian Wheezy und wähle nur SSH-Server und Systemstandards. Ich nehme dazu eine 40 GB Partition, ich nutze die DB eh nur zum Testen. Als Nutzer lege ich den Nutzer „oracle“ an, dieser wird später zur Datenbankinstallation genutzt.

Da der Host hier in einer Sphere läuft, sollten auch die VMTools erfolgreich installiert sein.

Vorbereitung:
1. Installationen aus dem Debian Repository

apt-get install sshfs gcc make binutils gawk x11-utils rpm build-essential libaio1 libaio-dev libmotif4 libtool expat alien ksh pdksh unixodbc unixodbc-dev sysstat elfutils libelf-dev binutils lesstif2 lsb-cxx libstdc++5 linux-headers-amd64 udisks udev hal x11-xserver-utils screen figlet curl mutt w3m-img postfix resolvconf unzip mc sudo

2. Installation der VMTools (Installation aktivieren im Sphere Clienten) und Reboot

udisks --mount /dev/sr0
cd /root
tar xvzf /media/cdrom0/VMwareTools-9.0.0-782409.tar.gz
./vmware-tools-distrib/vmware-install.pl

Nun wird noch automatisch /usr/bin/vmware-config-tools.pl ausgeführt und im Anschluss starte ich den Host neu.

3. Systemanpassungen
Da ich gerne weiss, auf welchem Host ich mich befinde, lass ich die Datei /etc/motd beim booten neu schreiben.
Dazu bearbeite ich die /etc/rc.local und setze vor „exit 0“ folgende Zeile

figlet oracle > /etc/motd

Damit erwartet mich bei der Anmeldung immer folgendes:

Linux oracle 3.2.0-4-amd64 #1 SMP Debian 3.2.32-1 x86_64
_
___ _ __ __ _ ___| | ___
/ _ | '__/ _` |/ __| |/ _
| (_) | | | (_| | (__| | __/
___/|_| __,_|___|_|___|

No mail.

Ich änder den Runlevel des Systems von 2 auf 3 in der /etc/inittab

# The default runlevel.
id:3:initdefault:

Dann die Datei /etc/sysctl.d/oracle.conf mit folgendem Inhalt erstellen

# Oracle 11gR2
kernel.shmmax=536870912
kernel.shmmni=4096
kernel.shmall=2097152
net.ipv4.ip_local_port_range=9000 65500
net.core.rmem_default=262144
net.core.rmem_max=4194304
net.core.wmem_default=262144
net.core.wmem_max=1048586
fs.aio-max-nr=1048576
fs.file-max=6815744
fs.suid_dumpable=1
# semaphores: semmsl, semmns, semopm, semmni
kernel.sem=250 32000 100 128
vm.swappiness = 3

Mit folgende Befehl aktiviert man die Einstellungen – alternativ tuts ein Reboot

sysctl --system

Für den User „oracle“ müssen noch die Limits gesetzt werden,
dazu erstell ich die Datei /etc/security/limits.d/oracle.conf mit folgendem Inhalt

#Oracle 11gR2 limits:
oracle soft nproc 2048
oracle hard nproc 16384
oracle soft nofile 1024
oracle hard nofile 65536
oracle soft stack 10240

Der User kommt auch in die Gruppe „fuse“, um Verzeichnisse per sshfs mounten zu können

adduser oracle fuse

Ein paar Links müssen auch noch erstellt werden, bei „bash“ muss forciert (-f) werden, denn der Link existiert und zeigt nach der Installation auf „dash“

ln -sf /bin/bash /bin/sh
ln -s /usr/bin/awk /bin/awk
ln -s /usr/bin/rpm /bin/rpm
ln -s /usr/bin/basename /bin/basename
mkdir /usr/lib64
ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpthread_nonshared.a /usr/lib64/libpthread_nonshared.a
ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libc_nonshared.a /usr/lib64/libc_nonshared.a
ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libstdc++.so.6 /usr/lib64/libstdc++.so.6
ln -s /lib/x86_64-linux-gnu/libgcc_s.so.1 /lib64/libgcc_s.so.1

Ich melde mich als User oracle am System an, mit aktivem XForwarding.

ssh -l oracle -X 192.168.0.200

Jetzt mounte ich die entpackte Oracle Installation via sshfs. Sollte der Server nicht im eigenen Netz stehen, dann muss man eben die Downloads auf den Server transferieren bzw diese auf den Server herunterladen.

mkdir ~/mount
sshfs oracle@192.168.0.63:/home/oracle/database ~/mount

Folgende Zeilen kommen ans Ende der Datei /home/oracle/.bashrc

# Oracle 11g R2 Variablen
# HOSTNAME anpassen!!
export ORACLE_HOSTNAME=oracle.home.net
export ORACLE_SID=orcl
export ORACLE_BASE=/home/oracle/app/oracle
export ORACLE_HOME=$ORACLE_BASE/product/11.2.0/dbhome_1
export ORACLE_UNQNAME=orcl
export PATH=$PATH:$ORACLE_HOME/bin
export LD_LIBRARY_PATH=$LD_LIBRARY_PATH:$ORACLE_HOME/lib
export CLASSPATH=$ORACLE_HOME/jlib:$ORACLE_HOME/rdbms/jlib

# Oracle 11g R2 Aliases
alias sz-oralog='tail -n 50 -f $ORACLE_HOME/startup.log'
alias sz-all-oralog='tail -n 50 -f $ORACLE_HOME/*_orcl/sysman/log/*.log'
alias sz-sqlplus='sqlplus SYSTEM/oracle@ORCL'

Ich nutze zur Installation „screen“ und öffne eine 2 Konsole, in der ich das Installlog per „tail“ verfolgen kann.
Wer screen nicht nutzen möchte oder kann, der ignoriert im nächsten Schritt einfach den Aufruf.

Wir starten die Installation im einen Fenster

cd ~/mount
screen
./runInstaller -ignoreSysPrereqs

und im anderen Fenster taile ich die globalen Installer Logfiles

tail -f /tmp/OraInstall*/*.log

Im Verlauf der Installation kann man ein weiteres Fenster starten und die Install Logs der Instanz tailen

tail -f /home/oracle/app/oraInventory/logs/installActions*.log

Installationstyp „Erweiterte Installation“
Ich installiere „Serverklasse“ und die „StandardEdition“
In Schritt 12 setze ich den Zeichensatz auf Unicode „AL32UTF8“
In Schritt 15 aktiviere ich die „Automatischen Backups“ für Notfälle
In Schritt 16 bekommen alle Accounts das selbe Passwort „oracle“ – bei Produktivsystemen bitte etwas kreativer sein! xD
In Schritt 18 werden bestenfalls „nur“ die fehlenden Pakete angezeigt. In meinem Fall wird noch die Swapgröße bemängelt, dieser sollte so groß sein, wie der zugewiesene Arbeitsspeicher.
Haken bei „Alles ignorieren“ setzen und fortfahren!

Während der Installation können dann Fehler gemeldet werden – die muss man jeweils einzeln angehen.

Fehler 1:

/home/oracle/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1/lib/libnnz11.so: could not read symbols: Invalid operation

Lösung: Zeile 190 anpassen in $ORACLE_HOME/sysman/lib/ins_emagent.mk

nano $ORACLE_HOME/sysman/lib/ins_emagent.mk

Aus
$(MK_EMAGENT_NMECTL)
wird
$(MK_EMAGENT_NMECTL) -lnnz11
Gefunden unter http://www.sysdbaonline.com/2010/09/11gr2-install-fails-on-fedora-13/

Nun läuft die Installation durch!

Im Anschluss müssen als Benutzer root noch folgende Scripte ausgeführt werden

sh /home/oracle/app/oraInventory/orainstRoot.sh
sh /home/oracle/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1/root.sh

Die Ausgabe:

root@oracle:~# sh /home/oracle/app/oraInventory/orainstRoot.sh
Berechtigungen ändern von/home/oracle/app/oraInventory.
Lese- und Schreibberechtigungen für Gruppe werden hinzugefügt.
Lese-, Schreib- und Ausführungsberechtigungen für World werden entfernt.

Ändern des Gruppennamen von /home/oracle/app/oraInventory zu oracle.
Die Ausführung des Skripts ist abgeschlossen.
root@oracle:~# sh /home/oracle/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1/root.sh
Running Oracle 11g root.sh script...

The following environment variables are set as:
ORACLE_OWNER= oracle
ORACLE_HOME= /home/oracle/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1

Enter the full pathname of the local bin directory: [/usr/local/bin]:
Copying dbhome to /usr/local/bin ...
Copying oraenv to /usr/local/bin ...
Copying coraenv to /usr/local/bin ...

Creating /etc/oratab file...
Entries will be added to the /etc/oratab file as needed by
Database Configuration Assistant when a database is created
Finished running generic part of root.sh script.
Now product-specific root actions will be performed.
Finished product-specific root actions.

Die /etc/oratab kann auch gleich angepasst werden, in der letzten Zeile das :N durch :Y ersetzen. Dieser Wert wird von dbstart gecheckt und die mit „:Y“ getaggten Datenbanken werden hochgefahren.

Juhe… aber leider wars das noch nicht ^^
Nun sollte man mal den Server neu starten und sich wieder als oracle anmelden und die Datenbank starten

oracle@oracle:~$ dbstart
ORACLE_HOME_LISTNER is not SET, unable to auto-start Oracle Net Listener

gleiches gilt für dbshut

oracle@oracle:~$ dbshut
ORACLE_HOME_LISTNER is not SET, unable to auto-stop Oracle Net Listener

Um das zu lösen, müssen die beiden Scripte angepasst werden.

Es wird folgende Zeile gesucht
ORACLE_HOME_LISTNER=$1
und durch folgende ersetzt
ORACLE_HOME_LISTNER=${1:-$ORACLE_HOME}
Die Lösung habe ich hier gefunden http://blog.vpire.com/237/oracle_home_listner-is-not-set-error/#comment-481

Nun kann „dbstart“ und „dbshut“ verwendet werden.

Zum ganzen Glück fehlt nun noch ein Init Script, ich habe folgendes im Einsatz und nach /etc/init.d/oracle kopiert. Ausführbar sollte das Script auch sein „chmod +x /etc/init.d/oracle“

#! /bin/sh
#
# Author: Sascha Xander
# Mail: sascha.xander@gmail.com
# Licence: Creative Commons
# Spread & Use
#
# Inspired by docs.oracle.com
# http://docs.oracle.com/cd/B19306_01/server.102/b15658/strt_stp.htm#CFAHAHGA
#
### BEGIN INIT INFO
# Provides: oracle
# Required-Start: $local_fs $remote_fs $network $syslog $named
# Required-Stop: $local_fs $remote_fs $network $syslog $named
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# X-Interactive: true
# Short-Description: Start/stop oracle database instance
### END INIT INFO
#
### VARIABLES
#
# Change the value of ORACLE_HOME to specify the correct Oracle home
# directory for your installation.
ORACLE_HOME=/home/oracle/app/oracle/product/11.2.0/dbhome_1
#
# Change the value of ORACLE_USER to the login name of the
# oracle owner at your site.
#
ORACLE_USER=oracle
#
# Change the value of ORACLE_UNQNAME to the UNQNAME of the
# database. You can find out the right entry via sqlplus:
#
# SELECT name, db_unique_name FROM v$database;
#
ORACLE_UNQNAME=orcl
#
export ORACLE_HOME ORACLE_USER ORACLE_UNQNAME
#
### some SYSTEM checks
# Check for root - are you root?
if [ $EUID -ne 0 ]; then
echo "you must be root, bye!"
exit 1
# Check for Platform - is it Linux?
elif [ $(uname) != "Linux" ]; then
echo "this script only works for Linux, bye!"
exit 1
# Check for ORACLE_HOME - is it a Directory?
elif [ ! -d $ORACLE_HOME ]; then
echo "$ORACLE_HOME does not exist or is not a directory."
exit 1
fi

# The functions
StartDatabase () {
if [ -x $ORACLE_HOME/bin/dbstart ]; then
if [ -f /var/lock/subsys/oracle ] ; then
echo "We stop here because Oracle Database should already be up!"
exit 1
else
touch /var/lock/subsys/oracle
fi
echo "Starting Oracle Databases"
su $ORACLE_USER -c "$ORACLE_HOME/bin/dbstart $ORACLE_HOME"
return $?
else
echo "$ORACLE_HOME/bin/dbstart is not executable!"
exit 1
fi
}

StartDbconsole () {
if [ -x $ORACLE_HOME/bin/emctl ]; then
echo "Starting Oracle Enterprise Manager Console"
su $ORACLE_USER -c "$ORACLE_HOME/bin/emctl start dbconsole"
return $?
else
echo "$ORACLE_HOME/bin/emctl is not executable!"
exit 1
fi
}

StopDatabase () {
if [ -x $ORACLE_HOME/bin/dbshut ] ; then
echo "Stopping Oracle Databases"
su $ORACLE_USER -c "$ORACLE_HOME/bin/dbshut $ORACLE_HOME"
rm -f /var/lock/subsys/oracle
return $?
else
echo "$ORACLE_HOME/bin/dbshut is not executable!"
exit 1
fi
}

StopDbconsole () {
if [ -x $ORACLE_HOME/bin/emctl ] ; then
echo "Stopping Oracle Enterprise Manager"
su $ORACLE_USER -c "$ORACLE_HOME/bin/emctl stop dbconsole"
return $?
else
echo "$ORACLE_HOME/bin/emctl is not executable!"
exit 1
fi
}

. /lib/lsb/init-functions

case $1 in
start)
StartDatabase
StartDbconsole
;;

stop)
StopDatabase
StopDbconsole
;;

restart)
$0 stop
$0 start
;;
status)
su $ORACLE_USER -c "netstat -tnp --listening"
;;
*)
echo "usage: $0 {start|stop|restart|status}"
exit
;;
esac
exit

Mittels

update-rc.d oracle defaults

schmiegt sich das Script in die „dependency-based“ Bootreihenfolge ein. =)

Gleich mal n rebooten und testen – hier läufts!

Sollte man eine Oracle DB von einem anderen Host bzw die IP wechseln, geht im Anschluss idR die AdminConsole nicht mehr. Meist genügt ein Neukonfigurieren der Adminconsole – in meinem Fall hats jedenfalls gereicht.

emca -config dbcontrol db -repos recreate

Im Zweifel neu frisch generieren

emca -config dbcontrol db -repos drop
emca -config dbcontrol db -repos create

Folgende Seiten waren sehr hilfreich
http://www.techienote.com/2012/06/how-to-install-oracle-database-11g-r2-on-ubuntu-12-04.html
http://www.oracle-base.com/articles/11g/oracle-db-11gr2-installation-on-oracle-linux-5.php
http://flocki.org/2010/03/25/oracle-11g-installation-auf-debian-squeeze/

BÄM – Happy Oracle!

Tastatur schnell auf QWERTZ umstellen unter Linux

Problem:
Eine LiveDisc ist gebootet und das Tastaturlayout ist nicht Deutsch. Doof bei Verwendung von Sonderzeichen wenn man die Tastaturbelegung von QWERTY Keyboards nicht im Kopf hat.
Hier gehts zum QWERTY Layout

Lösung:
Man öffnet eine Konsole (sollte man immer hinbekommen, im Zweifel mit der Maus *ggg*) und setzt die Tastatur auf deutsches Layout.

setxkbmap de nodeadkeys

Schon sollten zB die Umlaute funktionieren.

Sollte wider erwarten die folgende Meldung erscheinen,

Error loading new keyboard description

dann hat der Ersteller der LiveDisc nicht an die Europäer gedacht!

H 200 PERC – Festplatten Cache aktivieren

Problem:
Ich habe meinem Dell R210 einen H 200 PERC SAS Controller spendiert und habe daran SATA Festplatten hängen. Leider muss ich feststellen, dass die erwartete Schreibleistung nicht der Hardware Realität entspricht. Beim Booten eines Kernels erwartet mich in den Logs die unerfreuliche Nachricht

sd 5:1:0:0: [sdb] Write cache: disabled, read cache: enabled, doesn't support DPO or FUA

Der Cache muss also aktiviert werden!

Leider gibt es weder im BIOS / UEFI Bios, noch im BIOS des Controller selbst entsprechende Einstellmöglichkeiten!

Lösung:
Den Lösungsansatz fand ich auf Carsten’s Blog – natürlich stößt man bei detailiertere Suche dann auch auf viele weitere gut gepflegte Blogs welche sich dem Problem annehmen.
http://carsten.schoene.cc/2011/02/dell-h200-raid-performance/

Booten der Open Manage Server Administrator Live Disc und überprüfen der Einstellungen.
Ich boote also die CentOS LiveDisc und führe die leider benötigten Anpassungen durch. Dann kann ich mir die Optionen des Controllers und VDisk anschauen.

controller zeigt folgendes

[root@omsa71 omsauser]# omreport storage controller
Controller PERC H200 Adapter (Slot 1)

Controllers
ID : 0
Status : Ok
Name : PERC H200 Adapter
Slot ID : PCI Slot 1
State : Ready
Firmware Version : 07.03.05.00
Minimum Required Firmware Version : Not Applicable
Driver Version : 09.101.00.00
Minimum Required Driver Version : Not Applicable
Storport Driver Version : Not Applicable
Minimum Required Storport Driver Version : Not Applicable
Number of Connectors : 2
Rebuild Rate : Not Applicable
BGI Rate : Not Applicable
Check Consistency Rate : Not Applicable
Reconstruct Rate : Not Applicable
Alarm State : Not Applicable
Cluster Mode : Not Applicable
SCSI Initiator ID : Not Applicable
Cache Memory Size : Not Applicable
Patrol Read Mode : Not Applicable
Patrol Read State : Not Applicable
Patrol Read Rate : Not Applicable
Patrol Read Iterations : Not Applicable
Abort Check Consistency on Error : Not Applicable
Allow Revertible Hot Spare and Replace Member : Not Applicable
Load Balance : Not Applicable
Auto Replace Member on Predictive Failure : Not Applicable
Redundant Path view : Not Applicable
CacheCade Capable : Not Applicable
Persistent Hot Spare : Not Applicable
Encryption Capable : Not Applicable
Encryption Key Present : Not Applicable
Encryption Mode : Not Applicable
Preserved Cache : No

vdisk zeigt folgendes

[root@omsa71 omsauser]# omreport storage vdisk
List of Virtual Disks in the System

Controller PERC H200 Adapter (Slot 1)
ID : 0
Status : Ok
Name : Virtual Disk 0
State : Ready
Hot Spare Policy violated : Not Assigned
Encrypted : Not Applicable
Layout : RAID-1
Size : 1,862.50 GB (1999844147200 bytes)
Device Name : /dev/sdb
Bus Protocol : SATA
Media : HDD
Read Policy : Not Applicable
Write Policy : Not Applicable
Cache Policy : Not Applicable
Stripe Element Size : 64 KB
Disk Cache Policy : Disabled

Mit folgendem Befehl kann nun die „Disk Cache Policy“ der Vdisk aktiviert werden. Macht euch am besten vorher schlau, welche IDs die zu modifizierenden Geräte haben damit ihr nicht ausversehen ein falsches Gerät konfiguriert. Meine Geräte haben die ID 0 (siehe oben!)

omconfig storage vdisk action=changepolicy controller=0 vdisk=0 diskcachepolicy=enabled

Nun das Ergebnis prüfen – siehe da, Cache ist aktiv!

[root@omsa71 omsauser]# omreport storage vdisk
List of Virtual Disks in the System

Controller PERC H200 Adapter (Slot 1)
ID : 0
Status : Ok
Name : Virtual Disk 0
State : Ready
Hot Spare Policy violated : Not Assigned
Encrypted : Not Applicable
Layout : RAID-1
Size : 1,862.50 GB (1999844147200 bytes)
Device Name : /dev/sdb
Bus Protocol : SATA
Media : HDD
Read Policy : Not Applicable
Write Policy : Not Applicable
Cache Policy : Not Applicable
Stripe Element Size : 64 KB
Disk Cache Policy : Enabled

Dell R210 & OMSA 7.1 Live Disc

Problem:
Ich habe einen Dell R210 und möchte diesen mit der Dell OMSA Live CD booten. Das booten klappt, doch die Weboberfläche findet das System nicht. Ein check auf der Konsole bringt folgendes zu Tage

[root@omsa71 omsauser]# srvadmin-services.sh restart
DSM SA Shared Services is already stopped
Shutting down DSM SA Connection Service: [ OK ]

Stopping Systems Management Data Engine:
Stopping dsm_sa_snmpd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_eventmgrd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_datamgrd: Not started [FAILED]
Stopping Systems Management Device Drivers:
Stopping dell_rbu: [ OK ]
Starting Systems Management Device Drivers:
Starting dell_rbu: [ OK ]
Starting ipmi driver: Already started [ OK ]
Starting Systems Management Data Engine:
Failed to start because system is not supported
dsm_om_shrsvc: DSM SA Shared Services cannot start on an unsupported system. See the Dell Systems Software Support Matrix for a list of supported systems.
Starting DSM SA Connection Service: [ OK ]



[root@omsa71 omsauser]# omreport storage controller
No controllers found

Was tun?

Lösung:
Den entscheidenden Tip habe ich hier gefunden – http://permalink.gmane.org/gmane.linux.hardware.dell.poweredge/43114

Ich editiere die Datei CheckSystemType und ändere die Zeile 83 etwas ab

vi /opt/dell/srvadmin/sbin/CheckSystemType

aus

"$SMBIOS_UTIL" | grep "OEM String 1" | awk -F":" '{print $2}' | grep -qi "Dell"

wird

"$SMBIOS_UTIL" | grep "Vendor" | awk -F":" '{print $2}' | grep -qi "Dell"

Nun kann der Service erneut gestartet werden und zeigt erfreuliches

[root@omsa71 omsauser]# srvadmin-services.sh restart
DSM SA Shared Services is already stopped
Shutting down DSM SA Connection Service: [ OK ]

Stopping Systems Management Data Engine:
Stopping dsm_sa_snmpd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_eventmgrd: Not started [FAILED]
Stopping dsm_sa_datamgrd: Not started [FAILED]
Stopping Systems Management Device Drivers:
Stopping dell_rbu: [ OK ]
Starting Systems Management Device Drivers:
Starting dell_rbu: [ OK ]
Starting ipmi driver: Already started [ OK ]
Starting Systems Management Data Engine:
Starting dsm_sa_datamgrd: [ OK ]
Starting dsm_sa_eventmgrd: [ OK ]
Starting dsm_sa_snmpd: [ OK ]
Starting DSM SA Shared Services: [ OK ]

Starting DSM SA Connection Service: [ OK ]

Jetzt lässt sich auch der Controller abfragen

[root@omsa71 omsauser]# omreport storage controller
Controller PERC H200 Adapter (Slot 1)

Controllers
ID : 0
Status : Ok
Name : PERC H200 Adapter
Slot ID : PCI Slot 1
State : Ready
Firmware Version : 07.03.05.00
Minimum Required Firmware Version : Not Applicable
Driver Version : 09.101.00.00
Minimum Required Driver Version : Not Applicable
Storport Driver Version : Not Applicable
Minimum Required Storport Driver Version : Not Applicable
Number of Connectors : 2
Rebuild Rate : Not Applicable
BGI Rate : Not Applicable
Check Consistency Rate : Not Applicable
Reconstruct Rate : Not Applicable
Alarm State : Not Applicable
Cluster Mode : Not Applicable
SCSI Initiator ID : Not Applicable
Cache Memory Size : Not Applicable
Patrol Read Mode : Not Applicable
Patrol Read State : Not Applicable
Patrol Read Rate : Not Applicable
Patrol Read Iterations : Not Applicable
Abort Check Consistency on Error : Not Applicable
Allow Revertible Hot Spare and Replace Member : Not Applicable
Load Balance : Not Applicable
Auto Replace Member on Predictive Failure : Not Applicable
Redundant Path view : Not Applicable
CacheCade Capable : Not Applicable
Persistent Hot Spare : Not Applicable
Encryption Capable : Not Applicable
Encryption Key Present : Not Applicable
Encryption Mode : Not Applicable
Preserved Cache : No

Nice burst! Damit funktioniert nun auch das Webinterface!

Scannen unter Mac OSX

Problem:
Ich möchte ein paar Dinge mit meinem Mac einscannen.

Lösung:
Ich installiere die TWAIN Interface Komponenten von dieser Seite
http://www.ellert.se/twain-sane/

Für OSX 10.6.x lade und installiere ich folgende Dinge:

http://www.ellert.se/PKGS/gettext-0.18.1.1/10.6/gettext.pkg.tar.gz


http://www.ellert.se/PKGS/libusb-2011-10-29/10.6/libusb.pkg.tar.gz


http://www.ellert.se/PKGS/sane-backends-2011-10-30/10.6/sane-backends.pkg.tar.gz


http://www.ellert.se/PKGS/SANE-Preference-Pane-1.0/10.6/SANE-Preference-Pane.pkg.tar.gz

http://www.ellert.se/PKGS/TWAIN-SANE-Interface-3.0/10.6/TWAIN-SANE-Interface.pkg.tar.gz

Im Anschluss nur noch die Anwendung „Digitale Bilder“ starten!
Happy scanning!