Siemens WLAN Bridge W-011

Wer ein solches Gerät sein Eigen nennt, wird die Anleitung dazu nicht allzu einfach finden. Mir jedenfalls ging es nun schon öfter so.
Ursprünglich wurden die Geräte von Alice vorkonfiguriert ausgeliefert. Ich hatte nie etwas mit Alice zu tun und ich hoffe das bleibt auch so nach all den Dingen die ich darüber schon lesen musste. Wer danach googlet, weiss was ich meine.

Auch über das Gerät wird allerhand geschimpft, ich allerdings bin zufrieden mit dem Gerät. Ich habe es als WLAN-Client in Betrieb um mein Kabelnetz im Wohnheim ans WLAN anzubinden. An sich also eine feine Sache. Ich hatte es auch schon verwendet um meine Xbox oder Dbox2 ans Netzwerk anzubinden, jedoch hat es dort Schwächen gezeigt.
Mit der jetzigen Verwendung im Dauerbetrieb bin ich allerdings zufrieden.

Hier kann die original Siemensanleitung für das Gerät bezogen werden.

Zur Ergänzung: Hier ist die Produktseite von Siemens Albis zu finden (Link aktualisiert am 09.11.2008 08.03.2009), dort findet man auch eine PDF mit genaueren Spezifikationen. Auf der linken Seite muss man sich in die WLAN Sektion begeben, la Voila!

Ich würde mich über eine neue Firmware freuen, Stand v1.00 ist bei mir noch installiert – irgendwie nur eine schlechte Betaware.

VMWare Tools für Debian

Heute möchte ich die VMWare Tools für Debian installieren was sich als etwas tricky erweist.

Aus diesem Grund notier ich es hier in kürze damit evtl auch andere VMWare User etwas davon haben wenn sie unter einem VM System die Vorteile der VMWare Tools nutzen möchten.

Zuallererst mal sollte man sich via Konsole als root am System anmelden, diese Berechtigungen sind mitunter nötig um die Kernelmodule einzubinden.

Ich benutze hier den Debian eigenen 2.6.24er Kernel, wer einen anderen benutzt muss bei der Installation der Sources eben die entsprechende Version wählen 😉

Wir installieren zuerst einmal die notwendigen Komponenten für die Installation mit
aptitude install make gcc binutils linux-headers-$(uname -r)

Wenn diese Vorkehrungen getroffen sind, kann man über „VM –> Install VMWare Tools“ mit der Installation loslegen.

Nach betätigen dieser Funktion können wir mittels
cd /;mount /dev/cdrom /mnt;cd /mnt;ls

die entsprechenden Tools vorfinden, meine Version bringt ein Tarball und ein RPM Paket mit. Das Tarball entpacke ich nach /tmp und entferne die virtuelle CD wieder vom System mit
cd /tmp;tar xfz VMwareTools-1.0.7-108231.tar.gz;umount /mnt;cd vmware-tools-distrib

Hier führe ich nun ./vmware-install.pl aus um die Installation durchzuführen.
Es werden nun ein paar Dateien und Scripte in die Virtuelle Maschine kopiert, im Anschluss die Kernelmodule kompiliert, mögliche x-server Einstellungen vorgenommen (1024×768) und die VMWare Dienste gestartet.

Red5 Flash Streaming Server als Service

Soeben habe ich den Red5 Streaming Server in der Version 0.6.3 als Service in Betrieb genommen.

Dazu habe ich das Tarball red5-0.6.3.tar.gz in /opt/red5 entpackt, ein Benutzer demo erstellt und via chown den Ordner an demo übergeben.

Um nun den Streaming Server als Service beim Systemstart unter Debian laden zu lassen, habe ich ein Init-Script erstellt.

Dieses in /etc/init.d abgelegt und mit den oktalen Rechten 755 versehen, kann es problemlos via update-rc.d in die Startprozedur eingebaut werden

Frets on Fire

Nun gut, ich gestehe ja ein, daß Guitar Hero wohl schon seit 2005 für die Playstation 2 verfügbar ist. Bisher konnte ich mich diesen irdischen Spässen auch entziehen (mitunter liegt es auch an meiner Zuneigung zu elektronischer 4/4 Musik). Dies hat sich heute jedoch geändert, es wurde mir Frets on Fire vorgestellt – vornehmlich passend auf einer Geschäftsfeier.

Die kurze Erklärung dazu laut Debian:

Frets on Fire ist ein Spiel für musikalische Fähigkeiten und flinke Finger. Das Ziel des Spiels ist es, mit der Tastatur so genau wie möglich Gitarre zu spielen.

Ich bin wahrlich überrascht, nicht nur weil fretsonfire auch in den Repositorys von Debian Lenny und Sid in aktueller Version verfügbar ist, sondern auch über ein sehr erfrischendes Gameplay mit der Tastatur verfügt. Ich frage mich wie ich mich dessen so lange verwehren konnte. *gg*

Soeben installiert und gleich mal getestet kann ich dieses Game nur empfehlen – es macht einen Heidenspass, soviel kann ich schonmal vorab jedem, der weder Guitar Hero noch Frets on Fire kennt, versichern.

Die Tatsache, daß es auch für sämtliche Betriebssysteme zu haben ist, ist umso erfreulicher.

Also haut in die Tasten und spürt die Gicht in eueren ungeübten Fingern… herrlich!

Es sind nach der Installation 4 Songs in der Library vorhanden, wem das nicht genügt sollte zum Beispiel hier einen Blick darauf werfen und seine eigene Library kreieren.

SWFTools selbst kompilieren

Heute installiere ich die SWFTools auf einem Webserver, und zwar wähle ich die selbstkompilierte Variante.
Für Debian sind die Tools in Sid erhältlich.

Ich lade also die aktuelle stable Version herunter und entpacke sie auf dem Server.

Beim Ausführen von ./configure erscheint gleich die erste Meldung auf dem Schirm
checking build system type... Invalid configuration `i686-pc-linux-oldld': machine `i686-pc-linux' not recognized
configure: error: /bin/sh ./config.sub i686-pc-linux-oldld failed

Es darf also make und g++-4.1 installiert werden, die restlichen Dependencies werden selbstständig aufgelöst.

Als nächstes heisst es:
ERROR:
You need zlib to compile swftools

d.h. es muss zlib1g-dev nachinstalliert werden.

Schliesslich läuft ./configure durch, vermerkt dann aber noch folgendes

***************************************************
* The following headers/libraries are missing: jpeglib t1lib ungif jpeglib.h t1lib.h gif_lib.h
* Disabling pdf2swf tool...
* Disabling jpeg2swf tool...
* Disabling gif2swf tool...
***************************************************

Letztlich fehlt noch libfreetype6-dev für pdf2swf, libjpeg62-dev für jpeg2swf und libungif4-dev für gif2swf.

Nach erneutem ./configure Durchlauf werde ich noch mit einem freundlichen Hinweis beehrt

***************************************************
* The following headers/libraries are missing: t1lib t1lib.h
* (never mind)
***************************************************

Never mind? Naja…Da ich sowieso gerade dabei bin, werden auch noch die dafür notwendigen Pakete installiert.
Dies ist libt1-dev und bringt im Gegensatz zu den anderen Paketen jede Menge Pakete durch vorhandene Dependencies mit.

Nochmals die kompletten Requirements:
make, g++-4.1, zlib1g-dev, libungif4-dev, libjpeg62-dev, libfreetype6-dev, libt1-dev

Damit stellt man ./configure für swftools gänzlich zufrieden (unter Debian4.0 jedenfalls 😉 ).
Nun kann das make und make install folgen um die SWFTools frisch kompiliert zu installieren.

Viel Spass damit!

EDIT – Nachtrag:  Heute kommte ich mal wieder diese Kurzanleitung prüfen, ich musste leider feststellen dass ich etwas vergessen habe – oder besser gesagt – zuletzt kam dieses „Problem“ nicht auf.

Jedenfalls kann es bei der Kompilierung passieren, das pdf2swf nicht erstellt werden kann. Es kann eine libpdf.a nicht gefunden werden.

Nun, es hat mich jetzt etwas Zeit gekostet, aber es hat wohl die Installation von xpdf-utils und xpdf-common das Problem gelöst.

Openoffice Headless Service

Möchte man Openoffice auf einem Server zum konvertieren nutzen, ist es natürlich unsinnig Openoffice in der Desktopvariante (wie es die meisten Paketmanager anbieten) zu installieren.

Aus diesem Grund wählt man die Headless Variante, d.h. Openoffice lauscht auf einem Port und benötigt keinerlei Desktopkomponenten.

Seit der Version 2.4 (eigentlich seit 2.3 –> siehe OpenOffice Changelog) kann man Openoffice nun headless installieren, zuvor war dies nur über den Umweg mittels Xvfb realisierbar.

Also besorgen wir uns zuerst einmal die aktuelle Openoffice Version von der zugehörigen Homepage.

In meinem Fall ist es die 2.4.1, zugleich auch die letzte Stable Version der 2er Reihe

Für die Headlessvariante muss nicht alles installiert werden wie ich oben schon erwähnte, es genügt im DEB Verzeichnis ein

sudo dpkg -i openoffice.org-base_2.4.1-17_i386.deb openoffice.org-headless_2.4.1-17_i386.deb openoffice.org-core*.deb

um die nötigen Komponenten zur Verfügung zu haben.

Für die Konvertierung der gewünschten Formate müssen dann die jeweiligen Pakete noch installiert werden.

sudo dpkg -i openoffice.org-math_2.4.1-17_i386.deb openoffice.org-calc_2.4.1-17_i386.deb openoffice.org-writer_2.4.1-17_i386.deb openoffice.org-impress_2.4.1-17_i386.deb

Das genügt für *.xls, *.doc und *.ppt Unterstützung.

Man findet die Dateien nun unter

/opt/openoffice.org2.4

Hier sollte nun zuerst in der program/sofficerc die Option Logo=1 zu Logo=0 geändert werden, schließlich sehen wir das Logo eh nicht und es würde auch einen funktionablen X-Server benötigen.

Im nächsten Schritt werden die wirklich wichtigen Dinge für den Betrieb der Headless Variante festgelegt.

Hierzu muss die share/registry/data/org/openoffice/Setup.xcu, welche eine zentrale Rolle spielt, angepasst werden.

Ich poste den komplett modifizierten Abschnitt, ich denke die Stelle wird jeder selbst finden.

Office benötigt eine Java-Runtime für den korrekten Betrieb. Diese kann unter Debian (bei eingepflegtem non-free Repository-Pfad) via

aptitude install sun-java5-jre

installiert werden

Somit sind alle Vorkehrungen getroffen um Openoffice in den Headlessbetrieb zu nehmen.

Als Addon finde ich es immer ganz schön via einer init-Datei den Service zu verwalten.
Hier meine spartanische Variante der init-Datei. Diese Datei muss im Verzeichnis /etc/init.d residieren und ausführbar (sudo chmod 755 dateiname) sein.
Unter Debian kann man den Service dann mittels update-rc.d (RTFM) als Autostart definieren.